Allgemeine Informationen und Tipps
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Visum
Das Visum für China erhalten Sie bei der chinesischen Botschaft in Berlin (oder Außenstelle Bonn) oder bei einem der Konsulate in Hamburg oder München. Das Merkblatt ist unbedingt zu beachten.
Das Antragsformular muss persönlich (oder vom Reisebüro) zu den Öffnungszeiten zusammen mit dem Reisepass und einem Passbild abgegeben werden. Die Abholung kann nach vier Werktagen erfolgen oder per Postversand, wenn ein vorfrankierter (3,58 €) und voradressierter Umschlag beigefügt worden war. Die Gebühr für eine einmalige Einreise beträgt 20,- Euro. Schnellere Bearbeitung, mehrmalige oder längere Einreise gegen Aufpreis möglich.

Bitte vergessen Sie nicht, die Gültigkeitsdauer Ihres Reisepasses (mindestens 6 Monate nach Einreise) zu überprüfen.

Geld
Teilen Sie Ihr Geld möglichst in Reiseschecks (EURO oder US-Dollar) und Bargeld (dito) auf. Wechseln Sie Ihr Geld bei der Einreise am Flughafen oder in den Hotels. Bei Ausflügen sollte man immer genug Kleingeld dabei haben. Umrechnungskurs

Verkehrsmittel
Es gilt Rechtsverkehr. Im Taxi immer Taxameter (soweit vorhanden) anstellen lassen! Bei längeren Fahrten sollte man vorher den Preis aushandeln. Im Hotel oder beim Guide ungefähren Betrag für eine geplante Fahrt erfragen. Rück- und Weiterflüge von China mindestens 72 Stunden vor Abflug rückbestätigen lassen!

Kleiner China-Knigge
Die Chinesen sind aufgeschlossene und gastfreundliche Menschen, so dass Touristen kaum jemals Probleme bekommen werden. Trotzdem können manche der unbekannten Sitten, Traditionen und Gewohnheiten verwirrend sein für den Fremden, dem die chinesische Gesellschaftsform nicht geläufig ist. Gönnen Sie Ihrem Guide und Fahrer die Mittagspausen, ohne sie beim Essen mit dauernden Fragen zu stören. Bleiben Sie geduldig und werden Sie nie laut, damit der Chinese "sein Gesicht" nicht verliert. Lassen Sie sich nicht zu Besuchen von Manufakturen überreden, wenn Sie kein Interesse daran haben. Hier wird erhofft, dass Sie etwas kaufen und der Guide erhält eine Provision.

Die Staatsform
Die offizielle Bezeichnung des Landes ist "Volksrepublik China". Es wird von der "Kommunistischen Partei" mit starker Hand regiert, welche den wirtschaftlichen Aufbau forciert. Die Privatisierung der Staatsbetriebe ist im vollen Gange. Aus Furcht vor sozialen Unruhen und Zerfall des Riesenreiches wird die Demokratisierung nur langsam vorangetrieben. Solange man das herrschende System nicht kritisiert, keine verbotenen Kulte ausübt und sich nicht zu sehr für militärische und strategische Dinge interessiert, kann man sich, auch als Ausländer, in China durchaus frei bewegen und über alles sprechen. 

Tibet
Die "Autonome Region Tibet" umfasst einen Teil des alten tibetischen Siedlungsgebietes. Die regionalen Herrscher leisteten über lange Zeiträume Tribut an den chinesischen Kaiser und wurde im Gegenzug meist ihrer eigenen Verwaltung durch autokratische monastische Systeme überlassen. Hierdurch, sowie durch die von eigener Sprache, Schrift, Religion und Traditionen geprägte Kultur, hat sich eine eigene Identität herausgebildet. Die Auffassung vieler Tibeter, ein eigenes Volk mit allen Rechten zu sein, steht im Gegensatz zur Überzeugung der meisten Chinesen, Tibet sei ein Teil unabtrennbarer von China. Um Tibet zu bereisen bedarf es einer besonderen Erlaubnis der tibetischen Autonomiebehörde, die von den Reiseveranstaltern beantragt werden kann.

Reisewetter
Grundsätzlich ist China das ganze Jahr gut bereisbar. Für Reisen, die vorwiegend den Norden und Westen Chinas berühren, ist das Sommerhalbjahr zu bevorzugen, da es im Winter recht kalt werden kann. Für Reisen in den Osten und Süden des Landes ist der Winter die angenehmere Jahreszeit. Shanghai z.B. liegt, mit unseren Längengraden verglichen, auf einer geografischen Breite von Kairo.

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