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Reise
mit dem Zug ins mystische Tibet
Reiseroute:
Peking – Xining – Kumbum – Golmud – Lhasa – Gyantse – Shigatse
– Peking
12
Tage
1.
Tag: Deutschland – Peking
Linienflug
nach Peking, Hauptstadt der Volksrepublik China.
2. Tag: Peking
Morgens Ankunft in Peking und Abholung durch
die örtliche Reiseleitung. Transfer zum Dongfang Hotel (4*). Spaziergang
auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen). Von hier aus
sehen Sie das Mao-Mausoleum, die Große Halle des Volkes, das Historische
Museum und das Tor des Himmlischen Friedens. Anschließend Besichtigung des Kaiserpalastes
(Verbotene Stadt), der 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie als
Residenz diente. Anschließend Spaziergang durch den Park des Himmelstempels,
der größten Tempelanlage Chinas und dem heutigen Wahrzeichen Pekings.
Die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie veranstalteten hier Zeremonien, den
Himmel um reiche Ernte zu bitten.
3.
Tag: Peking – Xining
Ein „Muss“ während eines Aufenthaltes in Peking ist die Besichtigung
der Großen Mauer. Heute machen Sie einen Ausflug zur Großen Mauer in
Badaling. Dieses eindrucksvolle Bauwerk zieht sich über 6000 km an der
nördlichen Grenze zur Mongolei entlang. Auf dem Rückweg besichtigen Sie
die Grabanlagen der Ming-Kaiser und „den Weg der Seelen“, der von
lebensgroßen Steinfiguren gesäumt wird. Rückfahrt nach Peking und
Transfer zum Flughafen und Flug nach Xining, der Hauptstadt der Provinz
Qinghai. Übernachtung im Xining Mansion (4*).
4. Tag: Xining –
Kumbum Kloster – Zugfahrt
In der Nähe von Xining liegt das große
Kloster Ta Er Si (tib. Kumbum). (30 km, 30 Min.) Auf guter Strasse
geht die Fahrt zu diesem riesigen Kloster. Jedes Jahr finden hier in den
Sommer- und Herbstmonaten große lamaistische Feierlichkeiten statt und mit
etwas Glück sind diese zu sehen. Im normalen Fall sind viele und zum Teil
sehr große rituellen „Salzfiguren“ aus dem tibetischen Pantheon zu
bewundern. Die Besichtigung der großen Klosteranlage wird den gesamten Tag
in Anspruch nehmen. Transfer zum Bahnhof. Um
20:08 Uhr Beginn der Zugfahrt nach Golmud. Auf dem Qinghai Plateau ist die
Landschaft einmalig unwirklich. Schon hier wird die vorüberziehende
Landschaft uns in ihren Bann ziehen. Übernachtung im Zug 1. Klasse (4-Bett-Abteil).
5. Tag: Golmud –
Lhasa
Frühmorgens Ankunft in Golmud. Danach geht
die Fahrt weiter über die
menschenleeren Weiten „Kekexill“ des Qinghai – Tibet Plateaus
mit einer durchschnittlichen Höhe von mehr als 4.000 Metern Meereshöhe.
Die Ausläufer des Kunlun-Gebirges durchquerend sind die in der Sonne
leuchtenden Gletscher zu sehen. Der 4.837 Meter hohe Kunlun-Pass wird
überquert und die erste Yangtse Brücke passiert. Viele der großen Flüsse
Chinas und Südostasiens entspringen auf dem Qinghai – Tibet Hochplateau.
Die Fahrt geht entlang des Nyainqentangra Shan Gebirgsmassiv das mehrere über 7.000 Meter hohe Gebirgsriesen umfasst. Schließlich wird der
5.200 m hohe Chogtse – Pass überquert und um 22:30 Uhr ist die
Ankunft in Lhasa. Transfer zum City Hotel um ein wenig Zeit zum Ruhen, damit
die Akklimatisation an die Höhe besser verarbeitet werden kann. Übernachtung
im Shizheng Hotel (3*), einem im tibetanischen Stil erbauten Hotel.
6. Tag: Lhasa
Lhasa „Platz der Götter“ liegt auf 3.700
Meter ü.d.M. und erhielt mit 305 Tagen Sonnenschein pro Jahr den Beinamen
„Stadt im Sonnenschein“. Die Pracht des Potala-Palastes, dem Sitz
des Dalai Lama, zieht einen jeden Besucher in seinen Bann, ebenso die
konzentrierte Hingabe der gläubigen Tibeter beim Jokhang Tempel oder
bei ihrer rituellen Umrundung desselben auf dem Barkhor, inmitten des
Herzens von Lhasa gelegen. Der Johkhang Tempel ist das wichtigste Heiligtum
des tibetischen buddhistischen Lamaismus und wird von dem Barkhor, dem
mittleren Pilgerweg, umschlossen.
7. Tag: Lhasa
Sie fahren in eine der größten Klosterstätten
Tibets - das Drepung-Kloster, einst das größte und mächtigste
seiner Art und eine politische Hochburg der Gelukpa-Schule. Hier befinden
sich Grabstupas von drei Dalai-Lamas. Anschließend Besichtigung des
Winterpalastes des Dalai Lama sowie des etwas außerhalb von Lhasa gelegenen
Klosters Sera. Dieses ehemalige Staatskloster bildete wie andere Klöster
auch, eine von mehreren tausend Mönchen bevölkerte Klosterstadt. Am späten
Nachmittag Rückkehr nach Lhasa. Zeit zum Bummel durch die Gassen der
Altstadt.
8.
Tag: Lhasa – Gyantse (270 km, 5 Std.)
Die
Fahrt durch das Hochland von Tibet nach Gyantse geht durch eine der
spektakulärsten und eindrucksvollsten Landschaften der Erde. Ein Teil der
Fahrt windet sich entlang des heiligen Yalung
Yamdrok Sees. Der türkisblaue, sich in vielen Farbschattierungen
absetzende See ist einer der heiligen Seen von Tibet. Nach der Ankunft in
Gyantse Besichtigung der Festung Gyantse
Dzong und des Klosters
Pelkor Chode, ein 18 Sakral- und Wohnbauten umfassendes Bauwerk.
Hierbei sind die zwei eindrucksvollsten Bauwerke (Zeitzeugen) der
Tsuglakhang und der große Kumbum Tschörten. In deren Stupas findet sich
ein so genanntes „Bilderhaus“ mit
hunderttausend Bildern und Buddhas des lamaistischen Pantheons. Übernachtung
im Gyantse Hotel (3*).
9. Tag: Gyantse – Shigatse
(90 km, 1 Std.)
Fahrt über eine Hochebene nach
Shigatse (Xigaze). Besichtigung vom Kloster Tashilhumpo, der Sitz des
Panchen Lama. Der Panchen Lama wird als der „wiedergeborene Buddha der
endlosen Aufklärung“ angesehen. Das Kloster wurde 1447 n.Chr. unter dem
ersten Dalai Lama gebaut. Am Fuße der Ruinen des Shigatse Forts findet täglich
ein geschäftiger Markt statt, auf dem es lokale Handarbeiten zu
kaufen gibt. Übernachtung im Shigatse Hotel (3*).
10. Tag: Shigatse –
Peking
Am frühen Morgen Fahrt zum Flughafen Gonggar
(ca. 240 km, 4 Std.), um dann am Nachmittag nach
Peking zu fliegen. Ankunft in Peking am späten Nachmittag. Transfer zum
Dongfang Hotel (4*).
11. Tag: Peking
Ausflug
per Rikscha in bisher wenig bekannte Stadtviertel. Erleben Sie das
alte, ursprüngliche Beijing in grellem Wechsel mit den Errungenschaften der
letzten Jahrzehnte. Nachmittags frei zum Shopping.
Am
Abend Abschiedsessen: Peking-Ente.
12. Tag: Peking –
Deutschland
Morgens Fahrt zum
Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am gleichen
Tag
Eingeschlossene
Leistungen:
* Angegebene Hotels
* Alle Transfers und Transporte
* Vollpension
(tägliches Frühstück,
Mittag- und Abendessen)
* Bahnfahrt 1.
Klasse Xining – Lhasa (4-Bettabteil)
* alle Inlandsflüge inkl. Flughafen- sowie Treibstoffsteuern
* alle Eintrittsgebühren laut Programm
* deutschsprachige lokale Reiseleitung
* deutschsprechende ständige Reiseleitung ab 10 Personen
*
Reiseversicherung innerhalb Chinas
Nicht
inkl.:
* Aufpreis für 2-Bettabteil im Zug Xining - Lhasa: 150,- €
* Aufpreis für
1-Bettabteil im Zug Xining - Lhasa: 450,- €
*
Internationale Flugtickets
* Trinkgelder
Zugbeschreibung:
- Der chinesische Zug kann eine Höchstgeschwindigkeit von max. 160
km/Std. auf der Strecke von Xining bis Golmud erreichen, ab Golmud beträgt
die Höchstgeschwindigkeit auf der 1.442 km langen Strecke bis Lhasa max.
120 km/Std.
- An Bord des Zuges ist chinesisches medizinisches Personal und es existiert
eine Sauerstoffversorgung für den Fall, dass die Mitreisenden Höhenprobleme
bekommen.
- In jedem der Wagons befindet sich jeweils ein Waschraum sowie eine
Toilette mit Handwaschbecken. Die Wagons haben jeweils 8 Abteile mit je 4
Betten (jeweils 60 cm x 190 cm) pro Abteil. Wir belegen die Abteile jeweils
mit 1 oder 2 Personen. Es gibt jeweils ein Außenfenster und einen kleinen
Tisch im Abteil. In den Waggons befinden sich im Gang Steckdosen (Strom 220
Volt).
Streckenbeschreibung
der Qinhai – Tibet – Eisenbahn
- Die
Bauarbeiten für die Strecke von Golmud nach Lhasa begannen am 29. Juni 2001.
- Vom
Norden der Stadt Golmud bis nach Lhasa ist die Strecke 1.442 km lang.
- 960 km der
Eisenbahnstrecke liegen über 4.000 Meter ü.d.M.
- 550 km der
gesamten Strecke sind auf Permafrost Boden gebaut.
- Der höchste
Punkt der Eisenbahnstrecke ist auf 5.072 Metern.
- Die Kosten
betrugen ca. 2 Milliarden US $.
- Die äußerst
widrigen natürlichen Bedingungen wie Sandstürme, extreme Kälte und wenig
Sauerstoff haben die Baubedingungen erschwert.
- Die Wagons
sind gegen Staub, Sand und Kälte ausgelegt gebaut und haben eine
Sauerstoffversorgung.
- Die Strecke
wird ab dem 1. Juli 2006 für Probefahrten freigegeben
- Höchstgelegene
Eisenbahnstrecke der Erde.
- Höchstgelegener,
durch Permafrost (gefrorene Erde), getriebener Tunnel der Welt (Fenghuo
Tunnel am Berg Fenghuo, 1.338 Meter lang auf 5.010 Meter ü.d.M.).
- Längste
durch Permafrost (gefrorener Erde) gebauter Tunnel (vom Berg Kunlun
ausgehend), 4.648 Meter ü.d.M.).
- Höchstgelegener
Bahnhof der Erde auf 5.068 Meter ü.d.M. gelegen und nach dem Berg Tanggula
benannt mit einer Bahnhofsfläche von 77.000 qm.
- Längste
Eisenbahnbrücke der Erde, die Qingshuihe Brücke mit 11,7 km auf ca. 4.600
Meter ü.d.M.
- Höchste
Eisenbahnbrücke der Erde, die Sanchahe Brücke mit 690 Meter Länge, in
einer Höhe von 3.800 Meter, überspannt eine Schlucht und der Brückenboden
liegt nur 54,1 Meter über dem Grund der Schlucht.
Chronologie
der Qinghai – Tibet – Eisenbahn
- 1984:
Eisenbahnstrecke von Xining nach Golmud wird gebaut und für den Verkehr
freigegeben.
- Dezember
2000: Offizieller Projektentwurf für die Qinghai – Tibet – Eisenbahn
wird dem Staatsrat übergeben.
- 8. Februar 2001: Der Bau
der Eisenbahnstrecke wird genehmigt und vorbereitet.
- 29. Juni 2001: Bei Golmud
beginnt der Bau der Trasse.
- 18. Oktober
2005: Die Gleislegung für die Qinghai – Tibet – Eisenbahn sollte
beendet werden und wurde tatsächlich früher fertig gestellt.
- 1. Juli 2006: Die ersten
Versuchsfahrten werden als Gesamtfahrten durchgeführt.
- 1. Juli 2007: Die gesamte
Strecke soll offiziell für den Verkehr freigegeben werden.
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