Mit dem Zug ins mystische Tibet

Beijing - Xining - Kumbum Kloster -  Golmud - Lhasa - Gyantse -  Shigatse - Beijing

12 Tage / 11 Nächte Rundreise individuell ab 2 Teilnehmern zum Wunschtermin. Zuzüglich Langstreckenflüge ab/bis Europa. Preise in EURO pro Person.

Reise von Chinas Hauptstadt durch das alte Nord-Tibetische Kulturgebiet mit seinen Klöstern und Naturwundern. Anschließend abenteuerliche Fahrt mit dem neuen Superzug nach Lhasa mit Besuch Tibetischer Kulturstätten.

Reisezeit: April bis Ende November

(Tourcode OTCS0701)

Reisepreis: 2-5 Pers.: 1.798,- € pro Person im Doppelzimmer (im 4-Bettabteil im Zug Xining – Lhasa)
Einzelzimmerzuschlag: 294,- €
Ab 6 Personen: auf Anfrage.

Reise mit dem Zug ins mystische Tibet

Reiseroute: Peking – Xining – Kumbum – Golmud – Lhasa – Gyantse – Shigatse – Peking
12  Tage

1. Tag: Deutschland – Peking
Linienflug nach Peking, Hauptstadt der Volksrepublik China.

2. Tag: Peking
Morgens Ankunft in Peking und Abholung durch die örtliche Reiseleitung. Transfer zum Dongfang Hotel (4*). Spaziergang auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen). Von hier aus sehen Sie das Mao-Mausoleum, die Große Halle des Volkes, das Historische Museum und das Tor des Himmlischen Friedens. Anschließend Besichtigung des Kaiserpalastes (Verbotene Stadt), der 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie als Residenz diente. Anschließend Spaziergang durch den Park des  Himmelstempels, der größten Tempelanlage Chinas und dem heutigen Wahrzeichen Pekings. Die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie veranstalteten hier Zeremonien, den Himmel um reiche Ernte zu bitten.

3. Tag: PekingXining 
Ein „Muss“ während eines Aufenthaltes in Peking ist die Besichtigung der Großen Mauer. Heute machen Sie einen Ausflug zur Großen Mauer in Badaling. Dieses eindrucksvolle Bauwerk zieht sich über 6000 km an der nördlichen Grenze zur Mongolei entlang. Auf dem Rückweg besichtigen Sie die Grabanlagen der Ming-Kaiser und „den Weg der Seelen“, der von lebensgroßen Steinfiguren gesäumt wird. Rückfahrt nach Peking und Transfer zum Flughafen und Flug nach Xining, der Hauptstadt der Provinz Qinghai. Übernachtung im Xining Mansion (4*).

4. Tag: Xining – Kumbum Kloster – Zugfahrt
In der Nähe von Xining liegt das große Kloster Ta Er Si (tib. Kumbum). (30 km, 30 Min.) Auf guter Strasse geht die Fahrt zu diesem riesigen Kloster. Jedes Jahr finden hier in den Sommer- und Herbstmonaten große lamaistische Feierlichkeiten statt und mit etwas Glück sind diese zu sehen. Im normalen Fall sind viele und zum Teil sehr große rituellen „Salzfiguren“ aus dem tibetischen Pantheon zu bewundern. Die Besichtigung der großen Klosteranlage wird den gesamten Tag in Anspruch nehmen. Transfer zum Bahnhof. Um 20:08 Uhr Beginn der Zugfahrt nach Golmud. Auf dem Qinghai Plateau ist die Landschaft einmalig unwirklich. Schon hier wird die vorüberziehende Landschaft uns in ihren Bann ziehen. Übernachtung im Zug 1. Klasse (4-Bett-Abteil).

5. Tag: Golmud – Lhasa
Frühmorgens Ankunft in Golmud. Danach geht die Fahrt  weiter über die menschenleeren Weiten „Kekexill“ des Qinghai – Tibet Plateaus mit einer durchschnittlichen Höhe von mehr als 4.000 Metern Meereshöhe. Die Ausläufer des Kunlun-Gebirges durchquerend sind die in der Sonne leuchtenden Gletscher zu sehen. Der 4.837 Meter hohe Kunlun-Pass wird überquert und die erste Yangtse Brücke passiert. Viele der großen Flüsse Chinas und Südostasiens entspringen auf dem Qinghai – Tibet Hochplateau. Die Fahrt geht entlang des Nyainqentangra Shan Gebirgsmassiv das mehrere über  7.000 Meter hohe Gebirgsriesen umfasst. Schließlich wird der 5.200 m hohe Chogtse – Pass überquert und um 22:30 Uhr ist die Ankunft in Lhasa. Transfer zum City Hotel um ein wenig Zeit zum Ruhen, damit die Akklimatisation an die Höhe besser verarbeitet werden kann. Übernachtung im Shizheng Hotel (3*), einem im tibetanischen Stil erbauten Hotel.

6. Tag: Lhasa
Lhasa „Platz der Götter“ liegt auf 3.700 Meter ü.d.M. und erhielt mit 305 Tagen Sonnenschein pro Jahr den Beinamen „Stadt im Sonnenschein“. Die Pracht des Potala-Palastes, dem Sitz des Dalai Lama, zieht einen jeden Besucher in seinen Bann, ebenso die konzentrierte Hingabe der gläubigen Tibeter beim Jokhang Tempel oder bei ihrer rituellen Umrundung desselben auf dem Barkhor, inmitten des Herzens von Lhasa gelegen. Der Johkhang Tempel ist das wichtigste Heiligtum des tibetischen buddhistischen Lamaismus und wird von dem Barkhor, dem mittleren Pilgerweg, umschlossen.

7. Tag: Lhasa
Sie fahren in eine der größten Klosterstätten Tibets - das Drepung-Kloster, einst das größte und mächtigste seiner Art und eine politische Hochburg der Gelukpa-Schule. Hier befinden sich Grabstupas von drei Dalai-Lamas. Anschließend Besichtigung des Winterpalastes des Dalai Lama sowie des etwas außerhalb von Lhasa gelegenen Klosters Sera. Dieses ehemalige Staatskloster bildete wie andere Klöster auch, eine von mehreren tausend Mönchen bevölkerte Klosterstadt. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Lhasa. Zeit zum Bummel durch die Gassen der Altstadt.

8. Tag: Lhasa – Gyantse (270 km, 5 Std.)
Die  Fahrt durch das Hochland von Tibet nach Gyantse geht durch eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten Landschaften der Erde. Ein Teil der Fahrt windet sich entlang des heiligen Yalung Yamdrok Sees. Der türkisblaue, sich in vielen Farbschattierungen absetzende See ist einer der heiligen Seen von Tibet. Nach der Ankunft in Gyantse Besichtigung der Festung Gyantse Dzong und  des Klosters Pelkor Chode, ein 18 Sakral- und Wohnbauten umfassendes Bauwerk. Hierbei sind die zwei eindrucksvollsten Bauwerke (Zeitzeugen) der Tsuglakhang und der große Kumbum Tschörten. In deren Stupas findet sich ein so genanntes „Bilderhaus“  mit hunderttausend Bildern und Buddhas des lamaistischen Pantheons. Übernachtung im Gyantse Hotel (3*).

9. Tag: Gyantse – Shigatse (90 km, 1 Std.)
Fahrt über eine Hochebene nach Shigatse (Xigaze). Besichtigung vom Kloster Tashilhumpo, der Sitz des Panchen Lama. Der Panchen Lama wird als der „wiedergeborene Buddha der endlosen Aufklärung“ angesehen. Das Kloster wurde 1447 n.Chr. unter dem ersten Dalai Lama gebaut. Am Fuße der Ruinen des Shigatse Forts findet täglich ein geschäftiger Markt statt, auf dem es lokale Handarbeiten zu kaufen gibt. Übernachtung im Shigatse Hotel (3*).

10. Tag: Shigatse – Peking
Am frühen Morgen Fahrt zum Flughafen Gonggar (ca. 240 km, 4 Std.), um dann am  Nachmittag  nach Peking zu fliegen. Ankunft in Peking am späten Nachmittag. Transfer zum Dongfang Hotel (4*).  

11. Tag: Peking
Ausflug per Rikscha in bisher wenig bekannte Stadtviertel. Erleben Sie das alte, ursprüngliche Beijing in grellem Wechsel mit den Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Nachmittags frei zum Shopping. Am Abend Abschiedsessen: Peking-Ente.

12. Tag: Peking – Deutschland
Morgens Fahrt zum  Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am gleichen Tag

Eingeschlossene Leistungen:
* Angegebene Hotels
* Alle Transfers und Transporte
* Vollpension (tägliches Frühstück, Mittag- und Abendessen)
* Bahnfahrt 1. Klasse Xining – Lhasa (4-Bettabteil)
* alle Inlandsflüge inkl. Flughafen- sowie Treibstoffsteuern
* alle Eintrittsgebühren laut Programm
* deutschsprachige lokale Reiseleitung
* deutschsprechende ständige Reiseleitung ab 10 Personen
* Reiseversicherung innerhalb Chinas

Nicht inkl.:
* Aufpreis für 2-Bettabteil im Zug Xining - Lhasa: 150,- €
* Aufpreis für 1-Bettabteil im Zug Xining - Lhasa: 450,- €
* Internationale Flugtickets
* Trinkgelder

Zugbeschreibung:
-
Der chinesische Zug kann eine Höchstgeschwindigkeit von max. 160 km/Std. auf der Strecke von Xining bis Golmud erreichen, ab Golmud beträgt die Höchstgeschwindigkeit auf der 1.442 km langen Strecke bis Lhasa max. 120 km/Std.
- An Bord des Zuges ist chinesisches medizinisches Personal und es existiert eine Sauerstoffversorgung für den Fall, dass die Mitreisenden Höhenprobleme bekommen.
- In jedem der Wagons befindet sich jeweils ein Waschraum sowie eine Toilette mit Handwaschbecken. Die Wagons haben jeweils 8 Abteile mit je 4 Betten (jeweils 60 cm x 190 cm) pro Abteil. Wir belegen die Abteile jeweils mit 1 oder 2 Personen. Es gibt jeweils ein Außenfenster und einen kleinen Tisch im Abteil. In den Waggons befinden sich im Gang Steckdosen (Strom 220 Volt).

Streckenbeschreibung der Qinhai – Tibet – Eisenbahn
- Die Bauarbeiten für die Strecke von Golmud nach Lhasa begannen am 29. Juni 2001.
- Vom Norden der Stadt Golmud bis nach Lhasa ist die Strecke 1.442 km lang.
- 960 km der Eisenbahnstrecke liegen über 4.000 Meter ü.d.M.
- 550 km der gesamten Strecke sind auf Permafrost Boden gebaut.
- Der höchste Punkt der Eisenbahnstrecke ist auf 5.072 Metern.
- Die Kosten betrugen ca. 2 Milliarden US $.
- Die äußerst widrigen natürlichen Bedingungen wie Sandstürme, extreme Kälte und wenig Sauerstoff haben die Baubedingungen erschwert.
- Die Wagons sind gegen Staub, Sand und Kälte ausgelegt gebaut und haben eine Sauerstoffversorgung.
- Die Strecke wird ab dem 1. Juli 2006 für Probefahrten freigegeben
- Höchstgelegene Eisenbahnstrecke der Erde.
- Höchstgelegener, durch Permafrost (gefrorene Erde), getriebener Tunnel der Welt (Fenghuo Tunnel am Berg Fenghuo, 1.338 Meter lang auf 5.010 Meter ü.d.M.).
- Längste durch Permafrost (gefrorener Erde) gebauter Tunnel (vom Berg Kunlun ausgehend), 4.648 Meter ü.d.M.).
- Höchstgelegener Bahnhof der Erde auf 5.068 Meter ü.d.M. gelegen und nach dem Berg Tanggula benannt mit einer Bahnhofsfläche von 77.000 qm.
- Längste Eisenbahnbrücke der Erde, die Qingshuihe Brücke mit 11,7 km auf ca. 4.600 Meter ü.d.M.
- Höchste Eisenbahnbrücke der Erde, die Sanchahe Brücke mit 690 Meter Länge, in einer Höhe von 3.800 Meter, überspannt eine Schlucht und der Brückenboden liegt nur 54,1 Meter über dem Grund der Schlucht.

Chronologie der Qinghai – Tibet – Eisenbahn
- 1984: Eisenbahnstrecke von Xining nach Golmud wird gebaut und für den Verkehr freigegeben.
- Dezember 2000: Offizieller Projektentwurf für die Qinghai – Tibet – Eisenbahn wird dem Staatsrat übergeben.
- 8. Februar 2001: Der Bau der Eisenbahnstrecke wird genehmigt und vorbereitet.
- 29. Juni 2001: Bei Golmud beginnt der Bau der Trasse.
- 18. Oktober 2005: Die Gleislegung für die Qinghai – Tibet – Eisenbahn sollte beendet werden und wurde tatsächlich früher fertig gestellt.
- 1. Juli 2006: Die ersten Versuchsfahrten werden als Gesamtfahrten durchgeführt.
- 1. Juli 2007: Die gesamte Strecke soll offiziell für den Verkehr freigegeben werden.  

 

Interesse? Melden Sie sich.

Zur Homepage