INDIEN

Name: Wanderung rund um den Tso Moriri See See (LT-1)

Code: LT-1      Dauer: 6 Tage
Gebiet: östliches Ladakh,-Rupshu
Anreise:
ab / bis
Leh
Beste Reisezeit
:
Juni - September
Höhenbereich:   3.504 (Leh) – 4.650 m
Schwierigkeitsgrad:   leicht, wenn ausreichende Akklimatisierung an die Höhe vorhanden ist. Diese erreicht man normalerweise nach einem mindestens 5-tägigen vorherigen Aufenthalt in Leh und Umgebung.
Beste Jahreszeit:   Juni - Mitte September
Dauer ab/bis Srinagar:   6 Tage

Grundsätzliches:
Die überwältigende Natur des Himalaya können Sie in ihrer Ursprünglichkeit nur auf  Bergwanderungen
erfahren. Diese erfordern aus folgenden Gründen eine expeditionsmäßig ausgerüstete Begleitmannschaft:
In den nur wenig besiedelten Gebirgen Kaschmirs und Ladakhs gibt es keine Hütten oder Hotels in Tagesetappen und kaum eine Möglichkeit, unterwegs Vorräte zu kaufen, so dass alles zum Leben Notwendige mitgenommen werden muss. Dies empfiehlt sich auch aus Rücksichtnahme auf das empfindliche Gleichgewicht zwischen der Natur und den Menschen hier, die unter großen Mühen dem wenigen kultivierbaren Boden gerade die Nahrung für ihren eigenen Bedarf abringen können. Gleiches gilt für das Brennmaterial: es sollte nichts abgeholzt, sondern mitgebrachtes Kerosin verwendet werden.xHinzu kommt, dass viele Wege relativ wenig begangen werden und streckenweise durch Erdrutsche und Wettereinflüsse verschwinden können, dass Flüsse oft keine Brücken haben und bei Regen innerhalb kurzer Zeit zu unüberwindlichen Barrieren werden können und die Tragfähigkeit von Schneebrücken und Gletscherfeldern nur von Ortskennern beurteilt werden kann.

Deshalb sind für Wanderungen in diesem Teil des Himalaya
   -  ein verantwortungsbewusster, erfahrener und ortskundiger Führer
   -   Ponies und/oder Träger für das Gepäck und die Ausrüstung
   -   ein Koch, der die Mahlzeiten unterwegs frisch zubereitet und Hilfspersonal
notwendig.
 
2-Personen-Zelte mit Schlafunterlagen werden zur Verfügung gestellt. Als wohltuend empfindet der höhenungewohnte und daher leichter ermüdbare Mitteleuropäer den Transport seines Gepäcks auf den Ponies.

Wanderung „Rund um den Tso Moriri-See“
Die Wanderung führt mit leichten An- und Abstiegen rund um den bezaubernd schönen Tso Moriri-See  (Tso heißt: See), einem Salzwasser-See in 4.500 m Höhe, 80 km entfernt von der chinesischen Grenze. Der See ist ca. 28 km lang und 8 km breit. Er wird vom Schmelzwasser der umliegenden schneebedeckten Berge und von Gletschern gespeist. Zahlreiche nach Süden abfließende Bäche bewässern die angrenzenden Täler.
An seinen Ufern mit Nasswiesen und Marschland nisten viele selten gewordene Vogelarten.
Der klare See bietet tagsüber ein faszinierendes, immer wechselndes Farbenspiel. An den ersten drei Abenden werden Sie über den schneebedeckten Gipfeln den Sonnenuntergang erleben und an den letzten beiden Morgen den Sonnenaufgang – ein bewegendes Naturschauspiel.
Die Wanderung führt meist nahe am See entlang, nur manchmal sind kleinere Pässe zu überwinden. Es ist empfehlenswert für die Durchquerung kleiner Flüsse Wassersandalen mitzubringen. Für die Vogel- und Wildbeobachtung ist ein Fernglas nützlich. Während der Wanderung können Sie Kyangs (Wildesel) und wenn Sie Glück haben Schneeleoparden, Antilopen und Gazellen beobachten.

1. Tag: Fahrt Leh – Tso Moriri-See (ca. 220 km)
Schon frühmorgens (7 Uhr) geht die Fahrt von Leh in südöstlicher Richtung am Indus entlang bis Upshi. Dort biegt die Straße ab und führt über den Taklang-La-Pass (5.260 m) zum Tso-Kar-See, einem klaren, grünblauen, stark salzhaltigen See und Nistplatz seltener Wasservögel. Ein kleines Kloster kann im nahe gelegenen Nomadenquartier Thukche besucht werden. Die Fahrt geht, ab jetzt auf schwieriger Piste, über einen weiteren Pass, den Polo Kongka (4.920 m) und an den heißen Schwefelquellen von Puga vorbei. Unterwegs sehen Sie Nomaden mit ihren Schaf- und Ziegenherden. Die kleinen schwarz-weiß gefleckten Ziegen liefern die wertvolle Kaschmirwolle, hier Pashmina genannt. Nach ca. 6-8-stündiger Fahrt ist der Tso Moriri-See erreicht. Sie übernachten im Dorf Korzok auf einem Zeltplatz in bequemen Doppelzelten. Im Dorf gibt es ein kleines, sehenswertes Kloster zu besichtigen.
Die Dorfbewohner bauen auf winzigen, rechteckigen Feldern Gerste an, das beliebte und gesunde Grundnahrungsmittel der Ladakhis. Die Gerste wird geröstet, gemahlen und löffelweise in den Butter-Tee gerührt, der in großen Mengen getrunken wird.

2.Tag: Korzok – Gyaling Gyak (6-7 Std.)
Einige kleine Anhöhen sind zu überwinden, die Farben des Sees verändern sich dauernd. Hier sind oft Wildesel auszumachen. Einige Flussdurchquerungen werden nötig. Bis zum Stop in Dungri (am nächsten Tag) guter Blick auf die Berge Lungser (6.650 m) und Chamser (6.600 m) auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. 

3. Tag: Gyaling Gyak – Dungri (5-6 Std.)
Für diesen Tag muss Ihre Begleitmannschaft Trinkwasser mitnehmen.
Heute müssen Sie viele Male kleine Flüsse durchqueren. Dann wandern Sie durch das Phirse Phu-Tal, ganz am Ende des Sees, vorbei an Marschland. Dort besteht die Chance, die seltenen Schwarz-Hals-Kraniche und andere Wasservögel zu beobachten.

4. Tag: Dungri – Lungser (5-6 Std.)
Während der ersten Kilometer werden Sie heute den See nicht sehen können, da die Berge hier steil in den See abfallen. Der Weg führt hinter den Bergen vorbei. Nach einigen Auf und Abs sehen Sie über dem Dorf Korzok auf der gegenüberliegenden Seite des Sees den Gipfel des Mentok (übersetzt: Blume) in 6.250 m Höhe. Sie zelten unter dem Gipfel des Lungser (6.650 m) in 4.500 m Höhe an einem Gebirgsbach.

5. Tag: Lungser – Peldo (6-7 Std.)
Leichter Weg ganz nah am See entlang, vorbei an vereinzelten Nomadenzelten und an Nasswiesen, die Brutplätze für Wasservögel sind.
In Peldo, dem letzten Teil des Sees Übernachtung auf einem Campingplatz bzw. kurze Fahrt nach Korzok und Übernachtung auf dem dortigen Zeltplatz.

6. Tag:  Fahrt Korzok – Leh  (220 km)
ENDE!

Von den Teilnehmern mitzubringen: Schlafsack, Rucksack oder besser Seesack, Taschenlampe, gute Wanderschuhe, Wassersandalen für die Flussdurchquerungen, Regenschutz mit Kapuze, Pullover oder warme Jacke mit Kapuze, leichte Baumwollkleidung mit langen Ärmeln, gute Sonnenbrille, sehr gute Sonnenschutzcreme, Wasserflasche, Mikropurtabletten, Heftpflaster, Aspirin, Sonnenschutz für den Kopf, großes Tuch gegen Staub auf der Fahrt. 

Leistungen:  Transport in geschlossenem Jeep, Ponies.  Doppelzelt mit Schlafunterlagen, Vollverpflegung. Führung in englischer Sprache, Reisepreissicherungsschein.


Preis pro Person ab 2 Personen Beteiligung: 564,- €- 

Hinweis: Die großen Höhen stellen auch für einen gesunden Menschen in den ersten Tagen des Aufenthalts in Ladakh eine Belastung dar. Deshalb sollten Sie die Fahrten zu diesen Seen, die in große Höhen führen, möglichst weit ans Ende Ihres Aufenthaltes setzen. Konsultieren Sie vor Buchung dieser Reise zur Sicherheit Ihren Arzt. – Zum guten Gelingen dieser Reisen beitragen werden Ihr Verständnis und Teamgeist bei unvorhergesehenen Situationen

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