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Allgemeine
Informationen und Tipps
Seite B
Visum
Das Visum für Nepal erhalten Sie gegen Gebühr
bei der nepalischen Botschaft in Berlin (Guerickestr. 27 II, 10587
Berlin-Charlottenburg, Tel: 030/34359920-22, Fax: 030/34359906) oder bei einem der Konsulate, z. B. in München,
Frankfurt, Köln oder Stuttgart. Sie können das Visum persönlich zu den
Öffnungszeiten sofort erhalten oder per Post. Dazu müssen Sie außer dem
Scheck mit der Gebühr, den Reisepass, ein ausgefülltes Antragsformular
und einen vorfrankierten und voradressierten Rückumschlag schicken.
Einfacher ist es jedoch, das Visum bei der Einreise am Flughafen
Kathmandu oder jeder Land-Einreisestelle (von Indien bzw. Tibet) zu
erhalten. Hierzu benötigen Sie passend z.B. 25 US $ (für bis zu 14 Tage)
bzw. 40 US $ (bis 30 Tage) und
ein Passbild. Die Antragsformulare liegen bereit. Stellen Sie sich dann an
dem Schalter an, der mit "Tourists without visa" markiert ist.
Bitte vergessen Sie nicht, die Gültigkeitsdauer
Ihres Reisepasses (mindestens 6 Monate nach Einreise) zu überprüfen.
Geld
Teilen Sie Ihr Geld möglichst in Reiseschecks
(EURO oder
US-Dollar) und Bargeld (dito) auf. Eingerissene oder geklebte
Banknoten werden ungern akzeptiert. Bei Ausflügen sollte man immer genug Kleingeld
dabeihaben, größere Banknoten können oft nicht gewechselt werden. Für Behinderte oder
religiös motivierte Bettler (keine Kinder) sollte man etwas Hartgeld bereithalten (nicht
mehr als ein paar Rupien). Kugelschreiber o.ä. sind bei Kindern auch sehr beliebt und
sicher sinnvoller. Umrechnungskurs
Verkehrsmittel
Es gilt Linksverkehr. Im Taxi immer Taxameter (soweit
vorhanden) anstellen lassen! Ausnahme: nachts oder vom Flughafen aus. Hier sollte man
vorher den Preis aushandeln. Fahrräder und Motorräder können Sie in Kathmandu mieten
(Zustand vorher prüfen!). Flüge, Hotels und Touren sollten frühzeitig gebucht werden.
Rück- und Weiterflüge von Nepal mindestens 72 Stunden vor Abflug rückbestätigen
lassen! Beim Internationalen Abflug aus Kathmandu sind am Flughafen 1.130,-
Nepal Rupien "Passenger Service Charge" und 565,- N.Rs. "Tourism
Service Fee" zu zahlen (zusammen ca. 20 €; Stand Frühjahr 2007).
Kleiner
Nepal-Knigge
Die Nepali sind aufgeschlossene und gastfreundliche
Menschen, so dass Touristen kaum jemals Probleme bekommen werden. Trotzdem können manche
der unbekannten Sitten, Traditionen und Gewohnheiten verwirrend sein für den Fremden, dem
die nepalische Gesellschaftsform nicht geläufig ist. Wie jedes andere Land auch, regeln
die Nepali das tägliche Leben auf ihre ganz persönliche Weise, und der Besucher ist
herzlich willkommen, ihre Lebensweise kennen zu lernen und mit ihnen zu teilen. Eine Hilfe
dabei sollen die folgenden Hinweise sein.
Die Monarchie
Der ehemalige König von Nepal wurde von den Hindus traditionell verehrt als
Inkarnation des Gottes Vishnu, auch Narayan genannt, der Bewahrer allen Lebens auf der
Welt. Seit dem Massaker an der Königsfamilie am 1. Juni 2001, dem auch der
beliebte König Birendra zum Opfer fiel, und dessen Hintergründe nicht
objektiv aufgeklärt wurden, ist auf das Ansehen des Shah-Dynastie jedoch
ein Schatten gefallen. Nach dem Volksaufstand im Frühjahr 2006 wurde die
Macht des Königshauses weitgehend beschnitten. Im Mai 2008 wurde von der
neu gewählten Verfassungsgebenden Versammlung die Monarchie abgeschafft und
die Republik ausgerufen. Im Juni 2008 musste der abgesetzte König den
Palast verlassen, der nunmehr als Museum dient. Am 21. Juni wurde Dr. Ram
Baran Yadav zu ersten Präsidenten der neuen Republik Nepal gewählt.
Die
Religionen
Religion ist ein wichtiger und tiefverwurzelter
Bestandteil des täglichen Lebens. Tempel, Statuen und religiöse Bilder sind überall zu
sehen. Nepal ist das einzige Königreich der Welt mit hinduistischer Staatsreligion,
jedoch auch der Buddhismus spielt eine bedeutende Rolle. Es würde Jahre des Studiums
erfordern, die Komplexität der Verflechtung von Hinduismus und Buddhismus mit ihren
Auswirkungen auf das religiöse Leben in Nepal zu begreifen. Alle Gottheiten werden von
Hindus und Buddhisten zugleich verehrt und auch die Feste werden gemeinsam begangen. |

Leichenverbrennung
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Über
Jahrhunderte hinweg hat sich die gegenseitige Wertschätzung und der Respekt vor den
jeweiligen Traditionen erhalten. Im folgenden nun einige Hinweise, um dem Besucher den
Umgang mit dem ihm fremden religiösen Leben zu erleichtern: Besucher, die ein
hinduistisches oder buddhistisches Heiligtum betreten, werden gebeten, als Zeichen des
Respekts ihre Schuhe auszuziehen. (Es empfehlen sich daher, Schuhe, die schnell und leicht
an- und ausgezogen werden können) Einige Tempel dürfen Personen, die nicht Angehörige
der hinduistischen Religion sind, nicht betreten. Gegenstände aus Leder sind auf dem
ganzen Tempelgelände nicht erlaubt. Opfergaben und Personen, die sich auf dem Weg zu
einem Tempel befinden, sollte man nicht berühren. Rindfleisch wird von Hindus
nicht gegessen. Buddhistische Tempel
und Stupas sollten im Uhrzeigersinn umrundet werden. Im allgemeinen ist das
Photographieren von religiösen Orten erlaubt; bei Zeremonien empfiehlt sich
jedoch größtmögliche Zurückhaltung.
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