Nepal
- Trekking
Organisiertes
Trekking
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Wer sich mehr auf das Erleben der Landschaft konzentrieren
und weniger mit logistischen Problemen kämpfen möchte, sollte seinen Trek von einem
erfahrenen Trekking-Veranstalter organisieren lassen. Lange Vorbereitungen, zeitraubendes
Suchen, Handeln, Einkaufen und Mieten von Ausrüstung und Verpflegung, sowie Behördengänge, Probleme mit Unterkunft und
Verpflegung, Zelt Auf- und Abbau, Missverständnisse und Unterlassungen,
evt. notwendige Organisation von Rettungsmaßnahmen, all das erspart man sich. Je höher
die eigenen Ansprüche sind, desto geringer ist die Ersparnis bei einem
selbstorganisierten Trek, vor allem, wenn man die eigene Zeit dafür in Rechnung stellt.
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| Vorteile - Fester, vor der
Reise zu entrichtender Preis. Man muss kein Geld mitnehmen, das verloren gehen oder
gestohlen werden kann. Die Beratung durch eine Agentur verhütet Planungsfehler.
Der Transfer zum Ausgangsort und zurück wird organisiert. Das
Personal (ausgebildete, ortskundige Bergführer, ein guter Koch, zuverlässige Sherpas und
Träger) kann frühzeitig eingeteilt werden. Das Team ist der Agentur bekannt und kann
sich daher kaum während des Treks absetzen, eventuell sogar unter Mitnahme fremden
Eigentums. Der Sirdar, d. h. der Bergführer und Leiter des Treks, kann mit dem übrigen
Personal besser umgehen, als der ausländische Gast und vermeidet Sprach- und
Kulturprobleme. Außerdem ist das Personal durch die Agentur unfallversichert. Nach
nepalesischem Recht hat der Arbeitgeber die Pflicht zur Zahlung von mehreren tausend Mark
an die Familie bei Verletzung oder Tod durch Unfall, Erfrierungen o.ä.. Falls durch
Unfall oder Erkrankung eines Teilnehmers die Rückholung durch Helikopter notwendig wird,
organisiert die Trekkingagentur den Rettungsflug. Ohne Geldhinterlegung startet kein
Flugzeug in Nepal! Die Ausrüstung (Zelte, Unterlagen, Kochgeschirr und Besteck,
Brennmaterial, Lampen usw.) wird durch die Agentur gestellt und gepflegt. Außer passender
Kleidung und dem Schlafsack braucht nichts mitgebracht oder in Nepal gemietet oder gekauft
zu werden. Durch die Unterkunft im Zelt besteht kaum die Gefahr von Parasitenbefall
(Flöhe, Läuse, Wanzen u.ä.). Die Verpflegung wird vor Trekkingbeginn eingekauft. Der
Sirdar weiß, was er wo unterwegs frisch dazukaufen kann und der Koch bereitet täglich
dreimal eine frische, kräftige, hygienische Mahlzeit zu. Die Zelte und Kochstätten
werden durch das Personal auf- und abgebaut; die Teilnehmer verlieren unterwegs keine Zeit
mit Einkaufen oder Kochen, und nutzen ihre Zeit und Kraft voll zum Wander- und
Naturgenuss, was besonders mit zunehmender Höhe von wachsender Bedeutung ist. Auch das
Risiko von Darminfektionen durch verseuchte oder unverträgliche Kost verringert sich. Die
Trekking-Agentur erledigt die nötigen Behördengänge wie Besorgung des Trekkingpermits,
Zahlung der Gipfelgebühr, Visaverlängerung, Rückbestätigung des Fluges usw. |
Nachteile - Die Nachteile des
organisierten Trekkens erklären sich im Wesentlichen aus den Vorteilen des Trekkens auf
eigene Faust. Man muss in Voraus zahlen und weiß nicht, ob die Leistung
adäquat ist. Man kann das Personal nicht einfach wechseln. Man muss
evt. Kompromisse mit anderen Reiseteilnehmern eingehen hinsichtlich
Routen Gehdauer u. -geschwindigkeit, Übernachtungsplatz usw. |
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